Warning: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable in /customers/4/6/3/bodosegelt.de/httpd.www/wp-content/themes/virtue/lib/cmb/init.php on line 714 Warning: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable in /customers/4/6/3/bodosegelt.de/httpd.www/wp-content/themes/virtue/lib/cmb/init.php on line 714 Warning: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable in /customers/4/6/3/bodosegelt.de/httpd.www/wp-content/themes/virtue/lib/cmb/init.php on line 714 Warning: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable in /customers/4/6/3/bodosegelt.de/httpd.www/wp-content/themes/virtue/lib/cmb/init.php on line 714 Warning: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable in /customers/4/6/3/bodosegelt.de/httpd.www/wp-content/themes/virtue/lib/cmb/init.php on line 714 Warning: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable in /customers/4/6/3/bodosegelt.de/httpd.www/wp-content/themes/virtue/lib/cmb/init.php on line 714 Warning: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable in /customers/4/6/3/bodosegelt.de/httpd.www/wp-content/themes/virtue/lib/cmb/init.php on line 714 Warning: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable in /customers/4/6/3/bodosegelt.de/httpd.www/wp-content/themes/virtue/lib/cmb/init.php on line 714 Warning: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable in /customers/4/6/3/bodosegelt.de/httpd.www/wp-content/themes/virtue/lib/cmb/init.php on line 714 Warning: Cannot modify header information - headers already sent by (output started at /customers/4/6/3/bodosegelt.de/httpd.www/wp-content/themes/virtue/lib/cmb/init.php:714) in /customers/4/6/3/bodosegelt.de/httpd.www/wp-includes/feed-rss2.php on line 8 Aus dem Leben eines Gelegenheitsseglers http://www.bodosegelt.de Urlaubstagebuch und Beiträge zum Segeln Wed, 26 Jul 2017 10:43:46 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.8.8 Die Rettung des Strohhuts http://www.bodosegelt.de/?p=65 http://www.bodosegelt.de/?p=65#respond Wed, 26 Jul 2017 10:43:46 +0000 http://www.bodosegelt.de/?p=65 Weiter]]> In der Nacht vom 23. zum 24. Juli war an Schlaf kaum zu denken. Der Wind heulte in den Wanten und das Boot schaukelte als wäre Seegang. In Böen erreichte der Wind weit über 40 Knoten. Mitten in der Nacht brachte ich im Pullover aber blankem Arsch zu den vorhandenen fünf Leinen noch eine weitere mit Ruckdämpfer zum Steg aus. Das Beiboot musste ich zwei mal neu festbinden in jeweils anderen Positionen bis es endlich Ruhe gab. Schaden hatten wir aber nicht zu beklagen, ein Kugelfender war schon tags zuvor auf Reise ohne Wiederkehr gegangen.
Selbst am Vormittag ließ der Wind kaum nach. So saß ich lesend mit dem Strohhut auf dem Kopf wegen der prallen Sonne und las, als eine besonders kecke Windböe mir den Hut vom Kopfe riß. Die Schnur, die sich sonst würgend um meinen Hals schlingt nützte nichts, weil die Böe mich von hinten erwischte. Und wo landete der Hut? Natürlich im Wasser. So wagte ich mich ins schmuddelige Hafenwasser und rettete wie weiland David Hasselhof als Rettungsschwimmer mein Hütchen.

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Marina Vilamoura http://www.bodosegelt.de/?p=62 http://www.bodosegelt.de/?p=62#respond Wed, 26 Jul 2017 10:41:13 +0000 http://www.bodosegelt.de/?p=62 Weiter]]> Verlaufen, verfahren oder verloren?
Es ist Sonntag, der 9. Juli. Wir lagen heute früh noch in Vila Real de Santo Antonio. Dies war der erste portugiesische Hafen nach Spanien. Wir sind dort hinein gefahren, weil wir von Mazagon kommend, genug vom Gegenwind hatten und die Fahrt bis Olhao noch ewig gedauert hätte. Diese Entscheidung, den Ausweichhafen anzulaufen und nicht bis zum Abend durchzuknüppeln, war wunderbar.
Santo Antonio war ein guter Ort für Karsten und Felix nach Faro zu kommen, denn die beiden haben uns an diesem Wochenende verlassen. Mit dem Zug konnten sie innerhalb einer Stunde in Faro sein, um das Flugzeug zu erreichen. Das wäre von Olhao nicht möglich gewesen, weil wir dort keinen Liegeplatz bekommen hätten.
Heute morgen also ist Felix wieder abgefahren. 5.48 Uhr fuhr sein Zug. Es waren nur wenige Leute unterwegs, als ich ihn zum Bahnhof brachte. Isabell war sehr traurig.
Zurück im Hafen, machten wir uns gleich fertig zum Auslaufen. Es war 2 Stunden nach Hochwasser und damit kamen wir noch gut über die ziemlich seichte Flussmündung in den Atlantischen Ozean.
Es war ein Ablegenmanöver zum Niederknien! Taiyo lag längsseits am Ponton. Zur Ausfahrt war eine Wende um 180 Grad notwendig. Die Schwierigkeit: Wir hatten Strom von etwa 1,5 Knoten von vorn, Wind von vorn. Und die Gasse zum Wenden war eng. Der Trick: Eine Landleine von der stegabgewandten achterlichen Klampe zu einem Poller vor dem Heck. Alle anderen Leinen lösen und dann leicht Gas voraus mit backbords gelegtem Ruder. Im Strom schwang der Bug und die Leine verhinderte ein frühzeitiges Abtreiben. Im richtigen Augenblick auch die letzte Leine gelöst und wir waren in Fahrt.
Unser Ziel war Olhao, in der Lagune von Faro gelegen. Das waren etwa 25sm und wir kamen nach Niedrigwasser an. Der Strom ging damit in die Lagune hinein und war mit uns.
Dort war eine Menge Schiffsverkeht. Motor- und Segelyachten, Wassertaxis, Fischer und Fähren fahren scheinbar ungeordnet kreuz und quer durcheinander. Das Fahrwasser nach Olhao ist mittelgut betonnt, stellt aber keine Schwierigkeit dar. In der Marina ist es aber beinahe unmöglich einen Platz zu bekommen. Man muss im engen Fahrwasser an der Außenmole entlangfahren. Außen dran kann man nicht mehr festmachen, was ich bei dem schmalen Fahrwasser auch verstehe. In meinem Hafenführer gibt es aber auch noch ein Bild, wo Yachten außen liegen. Wir hätten also auch zwei Tage vorher keinen Platz bekommen und Karsten und Felix wären von dort nicht nach Faro gekommen, denn unser Dinghy hat den Dienst aufgekündigt.
So drehten wir ab und da wir auch nicht in der Lagune vor Anker gehen wollten, fuhren wir wieder hinaus und wendeten uns gen Vilamoura. So gut es mit dem Strom beim Einlaufen geklappt hatte, so schlecht waren die Bedingungen nun, beim Ausfahren. In der Ausfahrt, die ca 50m breit ist, hatten wir heftigen Gegenstrom. Wie in einem schnell fließenden Fluss kam uns das Wasser entgegen. Ich habe es trotzdem versucht, so wahnsinnig lang war die Strecke ja nicht, und mit Vollgas durch die Strudel kamen wir langsam aus der Ausfahrt frei.
Es war nicht weit bis Vilamoura, die Einfahrt kein Problem und die Ladies an der Rezeption freundlich. Erst als die junge Frau den Preis für eine Nacht sagte, glaubte ich, mich verhört zu haben. Plus Kaution für die Magnetkarte für Steg und Bad wollte sie 110,00 Euro. Davon waren zwar 30 Euro Kaution, aber das war doch happig.
Und als wir an den Steg zu unserem Liegeplatz kamen, waren wirder einzige Segler und die anderen Yachten waren zum großen Teil Millionenobjekte. Wir kamen uns sehr deplatziert und über‘s Ohr gehauen vor, denn an anderen Stegen wäre unsere Anwesenheit „normal“ gewesen.
Am nächsten Morgen, bei der Rückgabe der Erlebniskarte (30,- € Kaution!) habe ich noch mal nachgefragt. Siehe da, die junge Frau vom Vortag hat die falsche Breite für unser Boot berechnet und statt 80 Eus waren es noch 56. Immer noch stattlich aber besser zu verkraften.

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Unser erster portugisischer Hafen http://www.bodosegelt.de/?p=60 http://www.bodosegelt.de/?p=60#respond Wed, 26 Jul 2017 10:34:57 +0000 http://www.bodosegelt.de/?p=60 Weiter]]> Hafen Vila Real de Santo Antonio

An einem Fluss gelegen, ca. 1,5 sm von der Mündung liegt St. Antonio auf der portugisischen Seite des Rio Guardiana. Langestreckt in Nord-Süd-Richtung wird er durchströmt, was das An- und Ablegen interessant macht. Er ist auch relativ eng. Wir wurden an den östlichen, äußeren Ponton gewunken und mussten dort bleiben, weil sonst kein Platz war. Das hatte höhere Kosten zur Folge, wir wurden wie ein 13m-Schiff berechnet.
Die Frauen im Hafenbüro sind des Englischen mächtig, so dass die Verständigung nicht schwierig war. Es dauerte lange, bis die Formulare ausgefüllt waren, die Angestellte, die sich it meinen Angelegenheiten beschäftigte war wohl noch neu im Geschäft. Mit 36,90€ war dies einer unserer teureren Häfen.
Leider sind die sanitären Anlagen klein, nicht leicht zu finden und in der Nacht nicht erreichbar. Zu den Öffnungszeiten des Restaurants kann man noch durch dieses gehen und sonst, während der Büroöffnungszeiten geht man durch eine Tür an der Rückseite des Gebäudes. Bei dem Preis hätte man etwas Besseres erwartet.
Das Städtchen ist hübsch, hat auch Bahnanbindung nach Faro und Lissabon und man kann recht gut und billig essen.
Karsten verließ uns gestern und Felix heute in der Früh, sein Zug ging kurz vor sechs. Wir sind danach ausgelaufen.

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Wie gut, dass wir gerade des Weges kamen http://www.bodosegelt.de/?p=58 http://www.bodosegelt.de/?p=58#respond Wed, 26 Jul 2017 10:31:36 +0000 http://www.bodosegelt.de/?p=58 Weiter]]> Wir fuhren unter Motor in der Straße von Gibraltar und waren fast an ihrem westlichen Ende angelangt. Das Leuchtfeuer von Tarifa war nahe und die Kardinaltonne davor war gut in Sicht, die Entfernung zum Tor zum Atlantik war etwa 1,5 Seemeilen und zum spanischen Ufer waren es etwa 2 Seemeilen. Da entdeckten wir etwas auf dem Wasser. Etwas Rundes. Das kann doch kein Kopf sein? Doch das ist ein Kopf!!!
Ich fuhr darauf zu und es war ein Mensch. Mit matten Bewegungen schwam er und auf die Frage „Are you OK?“ kam die Antwort „No.“ Also hielt ich auf ihn zu, um ihn aufzunehmen. Er war dicht am Schiff, konnte aber nur noch langsam schwimmen. Isabell brachte den Rettungskragen aus und Karsten kam auf die Idee, dass wir die Küstenwache rufen sollten. Ich überließ den beiden die Arbeit an Deck und rief die spanische Küstenwache. Tarifa Radio meldete sich und schickte ein Schlauchboot mit zwei Leuten vom Roten Kreuz.
Der Mann war inzwischen auf der Badeplattform, nachdem er zunächst nicht an Bord wollte. Er war unverletzt aber offensichtlich am Ende seiner Kräfte. Er zitterte wegen Unterkühlung. Er kam dann ins Cockpit. Er bekam ein Handtuch und weil er gierig auf Isabells Süssigkeiten starrte auch etwas Brot zu essen.
Er war Mitte Zwanzig. Sein Haar war kurz und blond, sein Vollbart etwas länger. Er trug Shorts und ein T-shirt und einen leichten Rucksack aus Stoff auf dem Rücken. Seine Füße waren ungepflegt. Die Kommunikation gestaltete sich schwierig. Er sprach nur Französisch und wir sprechen dies kaum. Sein Name war Sebastian aus Reins in Frankreich. Er wollte nach Marokko.
Dann kam ein rotes Schlauchboot vom Roten Kreuz mit zwei jungen Männern. Sie kamen längsseits und nach zwei Versuchen hatten wir sie an einer Leine fest. Der junge Mann wollte aber nicht zu ihnen an Bord.
Zunächst war ich sehr erstaunt und dachte ich hätte mich verhört. Dann kam das Entsetzen: Ich wollte keinen Passagier an Bord.
Die beiden im Schlauchboot machten wieder los und gaben dies an die Leitstelle weiter. Sie blieben aber zum Glück in der Nähe bis die Guardia Civil kam. Während das Schlauchboot aus Tarifa kam, kam die Polizei aus Osten. Die müssen also schon auf Patroullie gewesen sein, denn sie waren schnell da. Zwei Polizisten stiegen in das Schlauchboot über und dies kam wieder längsseits. Zum Glück hatte sich Sebastian besonnen und stieg mit den Polizisten in das Schlauchboot über. Merkwürdig war, dass die Polizei erst mal nichts von uns wollte. Nach meiner Frage, kopierten sie noch unseren internationalen Bootsschein und fuhren davon. Von der ganzen Angelegenheit haben wir bis jetzt nichts wieder gehört.

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Von den Widrigkeiten, die einem Segler begegnen können http://www.bodosegelt.de/?p=56 http://www.bodosegelt.de/?p=56#respond Wed, 26 Jul 2017 10:26:23 +0000 http://www.bodosegelt.de/?p=56 Weiter]]> Duschen in Marina Greenwich
Eintritt nur mit Schlüssel. Danach eröffnet sich ein Waschsalon, der seine besten Jahre schon gesehen hat. Ich entscheide mich für Dusche 3, ganz rechts. Haken sind da, seine Sachen aufzuhängen, geschützt kann man seine Pantoffeln abstellen, das Wasser ist warm. Der Duschkopf ist aber nicht in Ordnung. Das Sieb fehlt und das Wasser spritzt in alle Richtungen. Ich versuche den Kopf ein bißchen zu drehen und habe ihn in der Hand und das Wasser spritzt überall hin. Ich entscheide mich spontan die Kabine zu wechseln, ich bin ja allein. Sachen schnappen und hinein in Dusche 2. Dort ist nicht mal die Andeutung eines Duschkopfes. Also weiter zu Dusche 1. Schwere Enttäuschung, das Duschbecken steht voller schmutzigem Wasser. Also habe ich mein Glück noch mal mit Dusche 3 versucht und meine Verrichtung so gut es ging erledigt.
Wir wählten diesen Hafen wegen seines Namens und weil er ziemlich genau auf dem Nullmeridian von Greenwich liegt. 53,52€ pro Nacht ist ein stolzer Preis für so einen Liegeplatz, der nichts weiter bietet als Strom, Wasser und vernachlässigte Sanitäreinrichtungen. Diese Marina ist schön gelegen und hat einen interessanten Namen, ist aber nicht zu empfehlen.

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Gezeitenrechnung für die Strecke von Gibraltar nach Cadiz http://www.bodosegelt.de/?p=50 http://www.bodosegelt.de/?p=50#respond Wed, 21 Jun 2017 19:54:29 +0000 http://www.bodosegelt.de/?p=50 Weiter]]> Unser Segeltörn bringt uns in diesem Jahr aus dem Mittelmeer hinaus durch die Straße von Gibraltar in den atlantischen Ozean. Wir starten in Velez-Malaga am 24.Juni und fahren relativ zügig nach Gibraltar. Dort werden wir ein paar Tage bleiben, was zum einen daran liegt, dass wir den ortsansässigen Affen Zucker geben wollen und zum anderen daran, dass wir günstiges Wetter für die Passage von Gibraltar nach Cadiz brauchen.

Die Törnplanung diesmal unterscheidet sich von allen vorherigen dadurch, dass die Gezeiten zu berücksichtigen sind. Ich werde zu diesem Zweck „REED’s Nautical Almanc“ benutzen.

Als Übung vor dem Törn versuche ich die Planung für die Strecke von Gibraltar nach Cadiz. Für das Befahren beider Häfen sind die Tidenhöhen nicht so wichtig. Viel wichtiger sind die Gezeitenströme in und um die Straße von Gibraltar.

Dazu zeigt Reed’s eine Karte der Straße mit dem Verkehrstrennungsgebiet und diversen Linien, denen man entnehmen kann, dass näher am Ufer der Strom gen Westen 3 Stunden nach Hochwasser Gibraltar einsetzt und weiter draußen, schon im VTG, 6 Stunden nach HW Gibraltar. Auch über die Stärke macht Reed’s Aussagen:

Der Tidenstrom beträgt bis 3 Knoten in beide Richtungen, in Ufernähe, an Kaps. Schwächer zur Mitte der Straße hin. Dieser wird überlagert vom Meeresstrom, der immer vom Atlantik ins Mittelmeer fließt, sodass der Oberflächenstrom zwischen 2kn westwärts und 5kn ostwärts schwankt. Und natürlich spielt der Wind auch noch eine Rolle.

Wir brauchen also KEINEN Westwind und sind spätestens 3h nach Hochwasser Gibraltar auf unserem Weg durch die Meerenge. So ganz ohne Gegenstrom werden wir auf der Strecke nach Cadiz sicher nicht bleiben. Ich gedenke kurz nach HW Gibraltar los zu fahren.

Ich brauche zwei Standardhäfen: Gibraltar und Lissabon. Alle atlantischen Häfen Südspaniens und Portugals beziehen sich auf Lissabon.

Wegen der Sommerzeit muss ich bei beiden Tabellen eine Stunde auf die angegebenen Zeiten draufrechnen und solange wir in Spanien sind, noch eine weitere Stunde auf die Gezeiten von Lissabon. Damit gilt: Spanien UTC+2h und Portugal UTC+1h.

Die Wettervorhersagen lassen vermuten, dass wir am Freitag, dem 30.6. günstige Wetterbedingungen haben. Deshalb versuche ich für diesen Tag die Gezeiten zu berechnen.

Es ist dann einen Tag vor Halbmond, d.h. es ist noch nicht ganz Nippzeit.

Die Zeiten und Höhen der Gezeit für Gibraltar sind einfach aus der Tabelle abzulesen (+ 1h wegen Sommerzeit):

Niedrigwasser 2.11 Uhr und 14.34 Uhr mit 0,2m über Kartentiefe.

Hochwasser 9.03 Uhr und 21.35 Uhr mit 0,8m.

Damit hätte ich die Abfahrtzeit. Es sind 70 bis 80 Seemeilen bis Cadiz. Ich wäre gern früher losgefahren. Damit wäre der Mittwoch mein Favorit gewesen. Mal sehen, wie das Wetter wird.

Bei Cadiz wird es schwieriger.

Standardport ist Lissabon. Am 30.6. sagt die Tabelle :

Niedrigwasser um 13.47 Uhr mit 1,2m über Kartentiefe,

Hochwasser um 20.27 Uhr mit 3,3m und

das nächste Niedrigwasser ist am 1.7. um 2.28 Uhr mit 1,1m.

Für die Bucht von Cadiz sagt Reed’s nun eine mittlere Höhe der Gezeit von 1,8m voraus.

Für den Puerto de Cadiz gibt es folgende Angaben:

Ist das Hochwasser um 5.00 oder um 17.00 Uhr dann verschiebt sich das Hochwasser gegenüber Lissabon nicht.

Ist das Hochwasser 10.00 oder um 22.00 Uhr dann ist das Hochwasser 20 min später als in Lissabon.

Ist das Niedrigwasser um 5 oder 17 Uhr dann verschiebt es sich um +40 min und

ist das Niedrigwasser um 11 oder 23 Uhr ist es 25 min später als in Lissabon.

Außerdem:

a) Mittleres Springhochwasser: 3,8m

b) Mittleres Nipphochwasser: 3,0m

c) Mittleres Nippniedrigwasser: 1,5m und

d) Mittleres Springniedrigwasser: 0,5m.

Und für Puerto de Cadiz werden noch folgende Korrekturen angegeben:

a) MWHS: -0,5m

b) MWHN: -06,m

c) MLWN: -0,3m

d) MWLS: 0,0m

Daraus reime ich mir jetzt folgendes zusammen:

Hochwasser Cadiz am Abend:

Zwischen 17 und 22 Uhr liegen 5 Stunden, die Verschiebung des Hochwassers liegt zwischen 0 und 20 Minuten.

Jede halbe Stunde verschiebt sich das HW um +10%, d.h. um 2min. Also müsste Hochwasser 16min später als in Lissabon sein.

Berücksichtige ich noch Sommerzeit und andere Zeitzone in Cadiz sollte 20.27 Uhr + 2h + 16min –>

22.43 Uhr Hochwasser in Cadiz sein mit einer Höhe der Gezeit von (3,1m – 0,6m) 2,5m.

Da brat‘ mir doch einer ’n Storch!

Für das darauffolgende Niedrigwasser überlege ich mir dies:

Zwischen 23 und 5 Uhr liegen 6h, d.h. 10% sind 36min mit je +1,5min Zeitverschiebung (+40min – (+25)min).

Bedeutet für mich: 2.28 liegt 152min vor 5 Uhr und damit rund 40%. (Die 8min machen den Kohl auch nicht mehr fett.)

Macht +40min – 6min. Und damit müsste um 5.02 Uhr Niedrigwasser sein mit 1,1m. (Es ist noch nicht ganz Nippzeit.)

Oder: Dreiviertel elf ist Hochwasser und um 5 ist Niedrigwasser.

OMG.

Nun stelle ich diesen Beitrag mal zur Diskussion und checke nicht im Internet ob ich Recht habe.

Falsch: Ich habe doch geguckt und bin nun deprimiert.

https://www.tide-forecast.com/locations/Cadiz-Spain/tides/latest und

https://www.windfinder.com/forecast/cadiz_puerto-america

Diese beiden Seiten bestätigen nicht mal Reed’s Zeiten für Lissabon und Gibraltar unter Berücksichtigung der Sommerzeit.

Aber selbst wenn man sich nicht um ein paar Minuten streitet, liegen meine Zeiten rund eine Stunde zu spät. Warum?????

 

 

 

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Delfine http://www.bodosegelt.de/?p=24 http://www.bodosegelt.de/?p=24#respond Tue, 03 Feb 2015 17:00:23 +0000 http://www.bodosegelt.de/?p=24 Weiter]]> Nach über zehn Jahren Segeln habe ich zwar immer mal wieder Delfine gesichtet aber noch nie haben sie die Yacht begleitet wie es bei anderen, dokumentiert in Videos, vorkam. Neidisch habe ich schon an Betrug geglaubt, bis uns bei dem One-way-Törn von Athen nach Korfu im letzten Jahr eine Schule Delfine begleitete. Wir waren im Golf von Korinth, gestartet von Kiato, auf dem Weg nach Triziona. Ich habe ein Video zusammengebastelt:

Übrigens: Verwendet wurde eine Sony a33 für die Überwasservideos und eine kleine No-name-Actioncam für Unterwasser. Letztere habe ich an den Bootshaken gebunden und konnte deshalb unter Wasser nicht richtig zielen.

Und wenn der Internet Explodierer das Video nicht zeigt, dann versuche dies:

Delfine im Golf von Korinth

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Hallo Welt! http://www.bodosegelt.de/?p=1 http://www.bodosegelt.de/?p=1#respond Sun, 11 Jan 2015 11:28:01 +0000 http://www.bodosegelt.de/?p=1 Weiter]]> bodosegelt.de gibt es schon eine Weile. Es dient mehr als Urlaubstagebuch für die Mitsegler auf unseren Törns. Ich habe 2009 angefangen über unsere Reisen zu schreiben um den bisher längsten Törn, 5 Wochen, zu dokumentieren. Leider wurde die Seite gehackt. Deshalb beginne ich noch mal von vorn.

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